Kinderpornografie ist schlimm… so abartig, dass einem kaum ein Vergleich einfällt, um das Leid auszudrücken, das bei den vergewaltigten Kindern dadurch entsteht. So mancher Intelligenzbolzen schaffts dann aber doch, die passenden Worte zu finden:
Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.
Das findet Joachim Herrmann, bayerischer Innenminister. (offizielle Pressemitteilung) Killerspiele stehen “auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie”. Was auf einer Stufe steht, steht auf einer Stufe, das gilt also demnach in beide Richtungen. Und in der Konsequenz heißt das dann: Wenn ein Kind zur Anfertigung von Kinderpornos missbraucht wird, dann steht das auf einer Stufe mit ein paar erschossenen Pixelmännchen oder einem Jugendlichen, der sich ein wenig die Birne zukifft. Lieber Herr Herrmann, wie viele Drogen muss man sich ins Hirn ballern, und wie viele Jahrzehnte Killerspiele muss man gespielt haben, um moralisch derart im Eimer zu sein?
Angesichts dieser erschreckenden Verrohung dürfte wohl niemand mehr ein Verbot der CSU in Frage stellen.
Tags: CSU, Ego Shooter, Innenminister, Joachim Herrmann, Kinderpornographie, Leid, PC, Politik, Tötungssoftware


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