Bei Ektomorf war wohl in letzer Zeit der Schleudergang aktiv. Denn die in Deutschland lebenden Ungarn um Mastermind Zoltan haben sich von ihrem Bassisten und Drummer getrennt. Außerdem wechselten sie vom Label Nuclear Blast zu AFM Records. Interessanter Schritt. Noch interessanter zu wissen ist jedoch, ob das neue Album “What doesn’t kill me…” noch nach Ektomorf klingt. Viele würden jetzt einwerfen, dass sie eh eine billige Sepultura- bzw. Soulfly-Kopie sind und damit keine Daseinsberechtigung haben. Der Sänger selbst antwortet darauf in einem Interview mit bloodchamber.de:
Ach, all diese Ignoranz und die Leute, die gar nicht wissen, was EKTOMORF ist. Die werden das immer sagen. Ich kann nur sagen „fuck them“.
So siehts aus, auch wenn natürlich Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen sind. Ektomorf machen Spaß und ihr Reiz ist eben keine technische Finesse oder ähnliches, es sind Songs die knallen und live funktionieren. Dementsprechend ist auch die Single ausgefallen, ein Ektomorf-Springer mit leider mäßigem Video.
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