Tom Buhrow erklärt Wirtschaftspolitik

Im Bild (v.l.n.r.): Erklärbär Buhrow, das doitsche Sparschwein, Prasser Obama

Im Bild (v.l.n.r.): Erklärbär Buhrow, das doitsche Sparschwein, Prasser Obama

Ob Tagesschausprecher Tom Buhrow wirklich ein derart schlechter Propagandafritze oder doch nur ein unterbelichtetes ökonomisches Milchmädchen ist, weiß ich nicht. So oder so passt dieses Beispiel von gebührenfinanzierter Zuschauerverblödung ausgezeichnet ins Muster der unsäglichen Dauer-Hofberichterstattung zugunsten “unserer” Kanzlerin. Worum geht es, wenn St. Angela in Toronto den US-Präsidenten trifft?

“… um die Gretchenfrage: Sparen oder Prassen?”

So weiß es zumindest Buhrow in den Tagesthemen (Minute 11:56). Da schwillt dem guten Deutschen vor Ehrfurcht die patriotische Brust. Unsere uckermärkisch-schwäbische Hausfrau erklärt dem spätrömisch-dekadenten Prasser Obama, wie solide Haushaltsführung auszusehen hat. Sparen, was das Zeug hält, natürlich nicht bei Panzern oder Banken-Bailouts, sondern da, wo es an die Substanz geht: bei Hartzern und ähnlichem Gesocks. Denn Konjunkturbelebung ist Prasserei. Es lebe der Neoliberalismus!

(via Nachdenkseiten, Screenshot: tagesschau.de)

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