Was ist das sogennante “Feeling” in der Musik, von dem immer und überall die Rede ist? Es ist derart subjektiv, dass es der Maßstab ist an dem Musik gemessen wird und in vielen Fällen auch scheitert. Deutlich wird dies bei Coversongs, die zum Teil sogar besser als das Original gespielt sind, aber nicht das transportieren, was den Song ausgemacht hat, sie wirken dann oft leblos und schwach. Deswegen werde ich ab jetzt regelmäßig Musik vorstellen denen meiner Ansicht nach dieses “Feeling” innewohnt, um das “Feeling” in der Musik zu ergründen. Genre-Grenzen wird es hier keine geben.

Ektomorf ist ein denkbar grässlicher Bandname, und doch brennt er sich einem ein. Die auch liebevoll als Elektrosmog betitelten Ungarn machen spätestens seit 2004 mit ihrem Album “Destroy” auf sich aufmerksam. Metal aus Ungarn, so unglaublich es klingt, hört sich stark nach den Brasilianischen Sepultura der 90′er an. Sepultura zu Zeiten von “Roots“.
Die Band beschäftigt sich stark mit der Rolle der Roma in der ungarischen Gesellschaft, aufgrund der Tatsache, dass zwei Bandmitglieder Angehörige der Roma in Ungarn sind. Sie erzählen in ihren Texten vom abgegrenzt sein, vom aufwachsen als Gehasster und vom Rassismus.
Ektomorf spielen in ganz Europa und berichten über die Diskriminierung der Roma speziell in Ost Europa, was aber nicht die Tatsache ausschließt das auch West-Europa erhebliche Schwierigkeiten hat, die Augen zu öffnen um die Probleme auch hier zu beleuchten. Hierbei seien großartige Leistungen von Österreich oder Italien genannt.
They cannot take my life
The cannot stop me
The cannot take my rights
NO!They cannot control me
They cannot change me
They cannot repress me
NO!
NEVER!


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