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	<title>Hohlwelt &#187; Politik</title>
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		<title>L&#228;chle oder stirb!</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 19:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Selbst mit Twitteraccount (so modern darf&#8217;s dann mal sein), &#252;berf&#252;lltem RSS-Feed inklusive iGoogle und IRC-Rumgegammle &#252;bersieht man doch einige Internetperlen. Die &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Society_for_the_encouragement_of_Arts,_Manufactures_&amp;_Commerce" target="_blank">Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures and Commerce</a>&#8221; bietet in ihrem YouTube-Kanal kurze Animationen zu Vortr&#228;gen an. Die Animationen sind handgezeichnet und meist comichafte Darstellungen der im Vortrag beschriebenen Situation. Das Ganze vereinfacht es ungemein, dem Beitrag zu folgen. In einem besonders interessanten Video erkl&#228;rt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Ehrenreich">Barbara Ehrenreich</a>, wenn auch am Ende etwas &#8220;verzweifelt&#8221;, die negativen Aspekte des sehr beliebten &#252;berm&#228;&#223;igen Optimismus. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u5um8QWWRvo" target="_blank">Sie bezieht sich dort</a> auf die amerikanische Arbeitswelt und die dort vorherrschende Doktrin des positiven Denkens. Selbst in meinem Umfeld wird Skepsis und vorsichtiges Handeln oft als Fortschrittsverweigerung angesehen oder schlicht nicht verstanden. Man m&#246;ge doch nicht immer alles so negativ sehen, wird einem dann er&#246;ffnet.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qOP2V_np2c0" target="_blank">Die kleine Ursachensuche der Finanz- bzw. Immobilienkrise</a> 2007 gestaltet sich als &#228;u&#223;erst erfrischend und unterhaltsam. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ql3Jp3ydfE8" target="_blank">Wie beeinflusst das Handeln der Menschen die Politik</a> und wie k&#246;nnte man dieses Handeln f&#252;r die Demokratie nutzen? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u6XAPnuFjJc" target="_blank">Was treibt uns an? Was motiviert uns?</a> Diese ganzen Fragen werden in den kleinen Zehn-Minuten-Vortr&#228;gen behandelt, aber nicht immer beantwortet.</p>
<p>(via <a href="http://gentrificationblog.wordpress.com/2010/07/04/marxismus-ein-kurzer-lehrgang/" target="_blank">Gentrification Blog</a>)</p>
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		<title>Report M&#252;nchen wei&#223; Bescheid</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Glanzst&#252;ck des investigativen Journalismus schickte diese Woche Report M&#252;nchen in den &#196;ther. Thema ist die seit dem letzten Jahr wahrhaftig explodierte linke Gewalt, die ja so gerne &#8220;verharmlost&#8221; wird, getreu dem Motto &#8220;kann ja mal passieren&#8221;, wie uns die Moderatorin einleitend aufkl&#228;rt. Genau so erhellend sind die aufgedeckten Verbindungen zwischen Linkspartei und autonomen Chaoten. (Nehmen an den gleichen Demos teil, Ulla Jelpke will sich vor laufender Kamera nicht &#228;u&#223;ern(!) und &#228;hnlich erschreckende Fakten&#8230;) Zum Gl&#252;ck gibt es noch Fernsehbeitr&#228;ge, die nicht mit rei&#223;erischer Weltuntergangsstimme vorgetragen werden und sich den wirklich dr&#228;ngenden Problemen unserer Gesellschaft widmen, danke Report M&#252;nchen!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TnjxD7VhADM">Report M&#252;nchen: Linke Gewalt</a> (via <a href="http://redblog.twoday.net/stories/6412859/">redblog</a>)</p>
<p>Au&#223;erdem zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.pantoffelpunk.de/zermatschtes/interview-mit-einem-aussteiger">Interview mit einem Aussteiger</a> beim Pantoffelpunk</li>
<li>annalist: <a href="http://annalist.noblogs.org/post/2010/07/07/linksextremismus-ist...">Linksextremismus ist&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>Yes, we Gauck? N&#246;.</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 18:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img title="Yes, we Gauck" src="http://www.abload.de/img/gauck_01ewwp.jpg" alt="" width="200" height="227" /><p class="wp-caption-text">&quot;Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.&quot;</p></div>
<p>Was f&#252;r ein Wahlkrimi! Und doch hat Joachim Gauck, wahlweise auch &#8220;der bessere Pr&#228;sident&#8221; oder &#8220;der deutsche Obama&#8221; (Spiegel bzw. dessen Online-Ableger), nicht vermocht, den von h&#246;chster Stelle designierten Parteisoldaten Wulff zu schlagen. Und wer ist schuld? Nat&#252;rlich die Linke, wie gestern und heute erwartungsgem&#228;&#223; zu h&#246;ren war. Irgendein Gr&#252;nen-Vertreter, dessen Namen ich leider vergessen habe, sagte heute im HR, es habe sich gezeigt, dass die Linke &#8220;auch 20 Jahre nach der Wende&#8221; nicht in der Lage sei, einen zu w&#228;hlen, der in der DDR &#8220;auf der anderen Seite&#8221; gestanden habe, damit sei also klar geworden, dass Linke, SPD und Gr&#252;ne nicht als gemeinsames Lager angesehen werden k&#246;nnten usw. usf.</p>
<p>Verdammt noch mal, denkt man sich, worum ging es gestern &#252;berhaupt? Nachdem es schon bei den Koalitionsverhandlungen in NRW fast ausschlie&#223;lich um den vor 20 Jahren verblichenen, zweiten deutschen Staat zu gehen schien, wurde nun also auch die Bundespr&#228;sidentenwahl zum DDR-History-Politthriller. Dass es f&#252;r eine linke Partei ein No-Go ist und auch sein muss, einen zu w&#228;hlen, der die Nato-Kriege in Jugoslawien, im Irak und in Afghanistan bef&#252;rwortet (hat), f&#252;r den soziale Gerechtigkeit eine Bedrohung der &#8220;Freiheit&#8221; (vgl. auch <a href="http://www.hohlwelt.org/2010/04/freiheit-stinkt/">das hier</a>) zu sein scheint, und der sich zuweilen auch durch &#228;u&#223;ert fragw&#252;rdige Ansichten zur deutschen Geschichte auszeichnet (siehe dazu <a href="http://blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2010/juli/yes-we-gauck">diesen Artikel</a> aus den &#8220;Bl&#228;ttern&#8221;), all das scheint in der Diskussion keine Rolle zu spielen. Die Reduzierung Gaucks auf seine Rolle als ehemaliger Leiter der damals nach ihm benannten Beh&#246;rde ist ungef&#228;hr so platt, als w&#252;rde man SPD und Gr&#252;nen vorwerfen, sie h&#228;tten ein gest&#246;rtes Verh&#228;ltnis zu Frauen, weil sie mit Luc Jochimsen die erste Frau zur Bundespr&#228;sidentin h&#228;tten machen k&#246;nnen. Klingt doof? Ist es ja auch.</p>
<p>Bleibt nur noch die Frage, wer jetzt eigentlich &#8220;unser&#8221; neues Staatsoberhaupt ist. Ein politisch bisher v&#246;llig akzentloser &#8220;Wohlf&#252;hl&#8221;-Wahlk&#228;mpfer, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krawattenmann_des_Jahres">Krawattenmann  des Jahres 2006</a>, der in bester Hans-Werner-Sinn-Manier Managerkritik <a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1225702661121.shtml">mit  &#8220;Pogromen&#8221; vergleicht</a>, Unterst&#252;tzer des Fundi-Vereins &#8220;<a href="http://www.prochrist.org/Main/Verein/Unterstuetzer.aspx">ProChrist</a>&#8220;<a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1225702661121.shtml"></a> – kurzum einer, wie man ihn von der CDU erwartet, und wie er unseren Staat nicht besser repr&#228;sentieren k&#246;nnte. W&#228;re sein Vorname nicht &#8220;Christian&#8221;, k&#246;nnte man sagen: ein w&#252;rdiger neuer Bundeshorst.</p>
<p>np: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tIGNUwCsEl4">Farin Urlaub &#8211; Zu hei&#223;</a></p>
<p><em>Bild</em>: geklaut vom <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2840/yes-we-gauck-das-sommermarchen-vom-besseren-kandidaten">Spiegelfechter</a></p>
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		<title>Rot-gr&#252;ne Gauck-Farce</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Gregor Gysi hat heute im <a href="http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-ganze-aktion-ist-zirkus/">taz-Interview</a> begr&#252;ndet, warum er und die Linke den Bundespr&#228;sidentschaftskandidaten Joachim Gauck nicht w&#228;hlen werden.</p>
<blockquote><p><em>Gregor Gysi:</em> Weil er Haltungen  einnimmt, die wir nicht teilen. Er war f&#252;r den Irakkrieg. Er ist f&#252;r den  Afghanistankrieg. Und er lehnt die Einheit von politischer Freiheit und  sozialer Gerechtigkeit ab. Er will den sogenannten F&#252;rsorgestaat nicht.  Meine Schlussfolgerung aus DDR und Bundesrepublik lautet, dass wir  politische und soziale Freiheit nicht mehr trennen d&#252;rfen. Gauck sieht  das anders. F&#252;r eine Partei, die vorwiegend sozial ausgerichtet ist, ist  das schwerwiegend.</p>
<p><em>Christian Wulff ist noch konservativer. </em></p>
<p>Den w&#252;rde ich auch nicht w&#228;hlen.</p>
<p><em>Aber w&#228;re es nicht geschickt,  trotzdem Gauck zu w&#228;hlen? Damit w&#252;rde die Linkspartei zeigen, dass sie  ein distanziertes Verh&#228;ltnis zur DDR hat. Und sie k&#246;nnte die  Merkel-Regierung in Verlegenheit bringen. Warum lassen Sie sich das  entgehen? </em></p>
<p>Wenn SPD und Gr&#252;ne mit uns zusammen  etwas machen wollen, k&#246;nnen sie uns nicht behandeln wie den letzten  Dreck. Sie m&#252;ssen zumindest mit uns reden. Haben sie aber nicht. Sie  haben nicht versucht, uns f&#252;r Gauck zu gewinnen oder sich mit uns auf  jemand anders zu einigen. Sie haben einfach gesagt: Rennt uns hinterher!  So lassen wir uns nicht behandeln.</p></blockquote>
<p>Die Geschichte ist perfide. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft wieder h&#228;ufig zu h&#246;ren sein wird, die Linke sei nach wie vor DDR-Partei, da sie gegen den B&#252;rgerrechtler und Stasi-Akten-Aufkl&#228;rer Gauck gestimmt habe. Ein geschickter Schachzug von Rot-Gr&#252;n, k&#246;nnte man denken. Doch das ist er nur scheinbar. Was soll der gro&#223;e Nutzen f&#252;r SPD und Gr&#252;ne sein, einen Kandidaten nominiert zu haben, wie er nicht besser zu Angela Merkel passen k&#246;nnte, der soziale Gerechtigkeit als Einschr&#228;nkung der Freiheit ansieht und in der Vergangenheit lauthals die Zerschlagung des Sozialstaates propagiert hat?</p>
<p>Wenn das Ziel sein soll, die schwarz-gelbe Regierung mit dieser Kandidatur zu spalten, muss man sich die Frage stellen: Was ist denn die Alternative zu Schwarz-Gelb? Abgesehen davon dass mit dem Ausscheiden der FDP vielleicht ein paar offensichtliche Vollpeifen wie Dirk Niebel oder Westerwave ihren Posten r&#228;umen m&#252;ssten, haben die Jahre 2005-09 eindrucksvoll gezeigt, dass eine Regierungsbeteiligung der SPD keineswegs zu sozialer Politik f&#252;hrt, wenn die schwarze Kr&#246;te CDU/CSU doch das letzte Wort hat. Von der rot-gr&#252;nen &#196;ra mal ganz zu schweigen.</p>
<p>Es gibt nur eine wirkliche Alternative zu Schwarz-Gelb, und das ist eine Regierung des &#8220;linken&#8221; Lagers, rot-rot-gr&#252;n. Mit ihrer Gauck-Aktion verbauen SPD und Gr&#252;ne aber jede &#214;ffnung in dieser Richtung. Erstens hat die Art der Nominierung gezeigt, dass man die Linke nicht ernst nimmt, zweitens wird mit der Gaucks Hintergrund den Medien ganz gezielt der Ball zugespielt, mal wieder geh&#246;rig mit der DDR-Keule auf die Linkspartei einzukloppen, und drittens zeigen die beiden mit der Unterst&#252;tzung des lupenreinen Merkel-Kandidaten Gauck, dass ihnen linke Inhalte eigentlich eh am Arsch vorbei gehen.</p>
<p>Dass Joachim Gaucks Verdienste hinsichtlich der Aufkl&#228;rung von Stasi-Unrecht nat&#252;rlich gew&#252;rdigt werden m&#252;ssen, ist unstrittig. Sie rechtfertigen aber nicht seinen undifferenzierten Antikommunismus, dessen totalitarismustheoretische Anwandlungen sich teilweise hart an der Grenze zur Verharmlosung des Hitlerfaschismus bewegen. Insgesamt wird der Eindruck erzeugt: Wenn die Linke sich glaubw&#252;rdig von der DDR distanzieren will, muss sie den Antikommunisten Gauck w&#228;hlen. Das erinnert ein wenig an den Fall des Ex-RAF-Terroristen Christian Klar, dem man in der Diskussion um eine m&#246;gliche Begnadigung vorwarf, dass er nach wie vor die &#220;berwindung des Kapitalismus anstrebe. Dabei wird so getan, als k&#246;nne eine Distanzierung von unr&#252;hmlichen Kapiteln linker Vergangenheit nur erfolgen, wenn gleichzeitig aufgeh&#246;rt wird, links zu sein. Wem diese Logik n&#252;tzt, ist nat&#252;rlich eine leicht zu beantwortende Frage.</p>
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		<title>Zwei Folgen K&#252;chenradio</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://wikileaks.org/">WikiLeaks</a> d&#252;rfte den meisten ja bereits bekannt sein, trotzdem kann man sich wohl kaum vorstellen, was das Projekt konkret an Aufwand und Stress f&#252;r die Beteiligten bedeutet. Interessante Einblicke in dieser Hinsicht gibt eine Ausgabe des &#8220;K&#252;chenradio&#8221;-Podcasts. Daniel Schmitt, Mitarbeiter des Kernteams von wikileaks.org, redet mit Philip Banse ca. 100 Minuten in der f&#252;r &#8220;K&#252;chenradio&#8221; typischen, entspannten Atmosph&#228;re &#252;ber das Projekt. Weniger entspannt ist nat&#252;rlich das Thema, um das es geht: die permanente finanzielle Anspannung,der das WikiLeaks-Projekt ausgesetzt ist, Repressionen durch staatliche Beh&#246;rden und die immer wieder erschreckenden Dinge, die &#252;berhaupt erst durch WikiLeaks ans Licht der &#214;ffentlichkeit gelangen. Momentan sind die Macher von WikiLeaks dabei, in Island eine Art &#8220;sicheren Hafen&#8221; f&#252;r journalistische Ver&#246;ffentlichungen aufzubauen, wozu in Kooperation mit dem dortigen Parlament eine Zusammenstellung der besten Gesetze zu diesem Thema aus aller Welt erarbeitet wird. Die Sendung stammt aus dem M&#228;rz, und liegt damit also noch vor der Ver&#246;ffentlichung des &#8220;<a href="http://www.collateralmurder.com/">Collateral Murder</a>&#8220;-Videos, das am 5. April ins Netz gestellt wurde.</p>
<p>Link: <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=633">KR254  Wikileaks (Island Edition)</a></p>
<p>Au&#223;erdem sei an dieser Stelle eine weitere Ausgabe des K&#252;chenradios empfohlen, n&#228;mlich die Sendung mit dem Berliner Stadtsoziologen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrej_Holm">Andrej Holm</a>, der im Juli 2007 wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, gemeint war die &#8220;militante gruppe&#8221;, verhaftet wurde. Das Verfahren wurde zu einer gro&#223;en Blamage f&#252;r Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Geschichte zeigt anschaulich die mittlerweile grassierende Paranoia gegen&#252;ber der vermeintlichen Bedrohung von links, wobei man bei den Ermittlungen auch gerne mal f&#252;nfe gerade sein l&#228;sst. Peinlich!</p>
<p>Link: <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=624">KR252 Andrej Holm</a></p>
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		<title>Diagnose: Horst</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Endlich weg, der Depp. Klar, seine Handelswege-freibomben-&#196;u&#223;erungen sind nichts anderes als das, was ohnehin Praxis ist. Trotzdem geh&#246;rt eine geh&#246;rige Prise Dreistigkeit dazu, sowas abzusondern. Und dann auch noch einen auf Majest&#228;tsbeleidigung machen und von &#8220;mangelndem Respekt vor seinem Amt&#8221; faseln. Wenn er wirklich falsch verstanden worden w&#228;re, h&#228;tte er sich ja erkl&#228;ren k&#246;nnen, statt zur&#252;ckzutreten. Man w&#252;nscht sich, das w&#228;re bei allen Politikern so leicht. Leider sind die meisten etwas kritikresistenter. Es bleibt die Frage: wer kann unseren armseligen Staat eigentlich besser repr&#228;sentieren als ein imperialistischer Ex-IWF-Direktor? Roland Koch und J&#252;rgen R&#252;ttgers sind ja jetzt frei. Dann doch lieber Lena Meyer-Landrut.</p>
<p><em>np: <a href="http://www.dailymotion.com/video/x22drg_blumentopf-horst_creation">Blumentopf &#8211; Horst</a></em></p>
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		</item>
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		<title>Mach&#8217;s gut, Roland</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 15:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jetzt, wo du tats&#228;chlich den Abgang machst, ist das ganz anders, als man es sich immer vorgestellt hat. Fast kommt mir es so vor, als ob wir dich vermissen werden. Nicht dass sich jetzt irgendetwas &#228;ndern w&#252;rde. Denn der n&#228;chste, der genau so ist, steht schon parat. Bouffier, hei&#223;t es. Um zuk&#252;nftige Ausl&#228;nderbashing- und &#8220;Kommunisten stoppen&#8221;-Aktionen m&#252;ssen wir uns also keine Sorgen machen. An Armleuchtern mangelt es der Hessen-CDU wahrlich nicht. Trotzdem wirst du uns fehlen. Einen Unsympathen wie dich muss man erstmal finden. Mach&#8217;s gut, und viel Spa&#223; in der Wirtschaft.</p>
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		</item>
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		<title>Keine Besichtigung</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich lese gerade den &#8220;Hass auf den Westen&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler">Jean Ziegler</a>, dem globalisierungskritischen Urgestein. Ein angenehm zu lesendes, und dabei gleicherma&#223;en informatives und besch&#228;mendes Buch, wie ich finde. Thema ist, wie anhand des Titels bereits zu erahnen, der in den L&#228;ndern des S&#252;dens verbreitete, berechtigte Hass auf den die Welt beherrschenden Okzident, auf dessen Skrupellosigkeit und Arroganz, und seine zahlreichen Ursachen. Eine Stelle ist so sch&#246;n, dass ich sie hier zitieren will. Es geht um Bolivien.</p>
<blockquote><p>In der Morgend&#228;mmerung des 1. Mai 2006 startete in EL Alto, dem Flugplatz von La Paz, ein bolivianisches Milit&#228;rflugzeug, das das gesamte Kabinett bef&#246;rderte, mit Kurs auf das Erdgasfeld Carapari, das 1200 Kilometer s&#252;dlich von La Paz liegt. Als der Pr&#228;sident an das Tor der F&#246;rderanlagen San Alberto gelangte, kam der Direktor herbeigelaufen und fragte den Pr&#228;sidenten, welches der Gasfelder er besichtigen wolle.</p>
<p>Evo Morales l&#228;chelte ihn an und erwiderte: &#8220;Ich bin nicht zu Besuch hier, sondern um – im Namen des bolivianischen Volkes – die Kontrolle &#252;ber ihre Anlagen zu &#252;bernehmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bolivien ist in einer Welt voller Schei&#223;e momentan in der Tat eines der wenigen Beispiele f&#252;r eine erfreuliche politische Entwicklung. Nat&#252;rlich ist die Bev&#246;lkerung des Landes nach wie vor gr&#246;&#223;tenteils bettelarm. Und doch ringt Morales&#8217; Politik und sein Kampf gegen die Armut selbst dem eigentlich eher als neoliberalen Rammbock bekannten Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) Respekt ab. (Siehe den Artikel <a href="http://womblog.de/2009/11/12/musterland-bolivien/">Musterland Bolivien</a> aus der jungen Welt)</p>
<p>Matt Kennard schrieb letzten Monat im guardian &#252;ber den <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/mar/08/bolivia-evo-morales-election">&#8220;beacon of hope&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>There&#8217;s a game I&#8217;ve been playing recently. Any time I read the news and get depressed about the parlous state of our world, I <a title="Google News: Bolivia" href="http://news.google.co.uk/news/search?aq=1&amp;pz=1&amp;cf=all&amp;ned=uk&amp;hl=en&amp;q=bolivia+">type &#8220;Bolivia&#8221; into Google news</a> and wait for the results. It&#8217;s really all you need to brighten up your day.</p></blockquote>
<p>Erg&#228;nzend zu den Google News kann man nat&#252;rlich auch das <a href="http://blogbolivia.wordpress.com/">Blog Bolivia</a> von unserem Freund Janis lesen.</p>
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		<title>Freiheit stinkt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 15:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dass Obama seine Gesundheitsreform allen Widerst&#228;nden zum Trotz durchgebracht hat, ist eine beachtliche Leistung. Ein historisches Ereignis, kann man sagen, auch wenn man die Reform aufgrund verschiedener Zugest&#228;ndnisse, so zum Beispiel den Ausschluss der <em>illegal immigrants</em>, als verw&#228;ssert, oder wie ich sogar sagen w&#252;rde: entkernt, bezeichnen muss. Gleichzeitig nimmt der Protest dagegen zunehmend be&#228;ngstigende Formen an. Eingeworfene Fensterscheiben, durchgeschnittene Gasleitungen, Morddrohungen gegen Kinder von Kongress-Mitgliedern (<a href="http://www.tagesschau.de/ausland/usgesundheitsreform126.html">siehe tagesschau.de</a>) – langsam drehen die Obamagegner, um es zynisch zu sagen, wirklich etwas am Rad. Angeheizt werden diese meist tiefreligi&#246;sen Spinner nicht zuletzt von den Demagogen der Republikanischen Partei. Der Soziologe Norman Birnbaum schrieb in der <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2010/februar/gefangener-im-weissen-haus">Februarausgabe der Bl&#228;tter dazu</a>:</p>
<blockquote><p>Mittlerweile machen allerdings politische und religi&#246;se Fundamentalisten mindestens ein Viertel der US-Bev&#246;lkerung aus. Sie halten den Klimawandel f&#252;r eine Erfindung &#252;berheblicher Wissenschaftler, sto&#223;en sich an jedem, der zu offensichtlich selbstst&#228;ndig denkt, halten Regierung und Staat f&#252;r bedrohliche Zwangsanstalten, reagieren auf die Einwanderung mit Fremdenfeindlichkeit und weigern sich, die Legitimit&#228;t des Pr&#228;sidenten anzuerkennen. In einer (trotz aller Appelle Barack Obamas an die Vernunft) durch scharfe politische Polarisierung gekennzeichneten Situation stellen diese Leute die politische Man&#246;vriermasse der Republikaner dar. Angesichts eines solchen Potentials hat die Republikanische Partei sich entschieden, auf die politische Vernichtung des Pr&#228;sidenten hinzuarbeiten.</p></blockquote>
<p>Worauf will ich hinaus? Auff&#228;llig ist dabei, dass diese vollkommen indoktrinierten und politisch verblendeten Horden, die in bester antikommunistischer Tradition in ihrem Pr&#228;sidenten wahlweise einen Hitler, einen Mao oder Stalin erkennen (die ja schlie&#223;lich alle &#8220;socialists&#8221; waren, und damit per se gleichzusetzen sind), sich in nahezu kriminell hartn&#228;ckiger Bl&#246;dheit auf einen vermeintlichen Grundwert ihres Systems berufen: Freiheit. Der kalte Krieg sitzt immer noch tief in den K&#246;pfen: Freiheit versus Sozialismus ist das zentrale Motiv aller politischen Konflikte. Health care f&#252;r alle ist tendenziell sozialistisch, ergo: eine Bedrohung f&#252;r die Freiheit.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Freedom is a toilet tissue" src="http://www.abload.de/img/237691582_ad0c676a99p7wd.jpg" alt="" width="449" height="336" /></p>
<p>Die Frage, was denn daran Freiheit sein soll, wenn einer im reichsten Land der Welt aus dem Gesundheitssystem ausgeschlossen wird, weil er arbeitslos ist, oder ein &#8220;illegaler Mexikaner&#8221; oder auch schlicht ein armer Teufel, der sein Leben in den Sand gesetzt hat und obdachlos ist – nicht selten auch alles gleichzeitig –, muss man mit diesen Leuten nicht diskutieren. Freiheit ist die Freiheit, sich im Walmart eine Shotgun zu kaufen, und zur Freiheit geh&#246;rt die gottverdammte Freiheit, inmitten dieser kapitalistischen Glitzerwelt zu verrecken, nun mal dazu. Das Leben ist kein Ponyhof, au&#223;erdem steht der Islamismus ante portas, und im Krieg werden keine Kompromisse gemacht.</p>
<p>Das Ph&#228;nomen, dass der Begriff &#8220;Freiheit&#8221; so eine Art Erkennungszeichen von rechtsgerichteten Hitzk&#246;pfen geworden ist, ist nat&#252;rlich kein neues, und auf gar keinen Fall ein speziell amerikanisches. Gerade in Europa stellt er im Zuge des aktuell stattfindenden massiven Rechtsrucks ein wichtiges Schlagwort da. Freiheitsk&#228;mpfer schie&#223;en wie Pilze aus dem Boden. Wo fr&#252;her der Russe &#8220;unsere&#8221; Freiheit bedrohte, gibt es heute l&#228;ngst einen neuen S&#252;ndenbock Nummer eins: den Islam. Die vermeintliche Bedrohung gibt allerlei merkbefreiten Gestalten Gelegenheit zur Profilierung. Die &#246;sterreichische FP&#214;, gro&#223; geworden unter der Schirmherrschaft des mittlerweile verblichenen Hobbyrennfahrers J&#246;rg Haider, gibt es schon l&#228;nger. Letztes Jahr gr&#252;ndete Berlusconi in Italien die Fusionspartei <em>Popolo della Libertà</em>, zu deutsch: Volk der Freiheit. Die Partei des holl&#228;ndischen Volksverhetzers Geert Wilders hei&#223;t <em>Partij voor de Vrijheid</em>, &#252;berfl&#252;ssig zu sagen, was das hei&#223;en soll. Und in Deutschland? Hier gibt es die in rechten Kreisen renommierte Wochenzeitung <em>Junge Freiheit</em>, die deutschnationalen bis rechtsradikalen Positionen eine intellektuelle Fassade zu verpassen versucht.</p>
<p>Aufmerksamkeit verdient an dieser Stelle auch unser Lieblingsschreihals Westerwelle, die selbsternannte Freiheitsstatue. Der ist zwar nicht fremdenfeindlich, das h&#228;lt ihn aber noch lange nicht davon ab, Teile der Bev&#246;lkerung, die sowieso zu den Schw&#228;chsten geh&#246;ren und sozial am Rande der Gesellschaft stehen, zu diffamieren und zum S&#252;ndenbock zu machen. Wie sich das f&#252;r einen Rechtspopulisten geh&#246;rt, betont der Freidemokrat dabei stets, unangenehme Wahrheiten auszusprechen, die der &#8220;linke Zeitgeist&#8221; normalerweise wegzensiere. Ja ja, der linke Zeitgeist – &#252;berall Achtundsechziger und stalinistische Multikulti-Arbeitslosenversteher, die die Medien l&#228;ngst unterwandert haben. Es ist die selbe tr&#252;be Suppe, die man seit Jahren auch von Berlusconi zu h&#246;ren bekommt.</p>
<p>Wie konnte es soweit kommen, dass ein ehemals emanzipatorischer Begriff wie &#8220;Freiheit&#8221; zur billigen Munition geistiger Brandstifter wurde? Der Begriff stinkt mittlerweile. Es wird deutlich, dass politische Konflikte immer zum gro&#223;en Teil ein Kampf um die Bedeutung von W&#246;rtern ist. George Orwell hat das in <em>1984</em> auf die Spitze getrieben: Wenn Begriffe wie &#8220;Freiheit&#8221; oder &#8220;Gleichheit&#8221; systematisch ihrer fortschrittlichen Bedeutung beraubt werden, werden zuk&#252;nftige Generationen vielleicht nicht einmal mehr in der Lage sein, solche progressiven Gedanken zu denken. Ein be&#228;ngstigendes Szenario. Den Schaden, den der Begriff &#8220;Freiheit&#8221; durch jahrzehntelange Vereinnahmung durch Antikommunisten – Neoliberale, Neocons und seit neuestem sogar Nazis – genommen hat, zu reparieren, wird einiger Aufwand sein. Es ist die Sache wert. Denn sollte nicht gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Freiheit f&#252;r alle das Ziel allen menschlichen Strebens sein?</p>
<p><em>Bild: &#8220;freedom is a toilet issue&#8221; von <a title="Link zum Fotostream von ruSSeLL hiGGs" rel="dc:creator cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/russell-higgs/">ruSSeLL hiGGs</a> auf flickr</em></p>
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		<title>Europa, rechts entlang</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>W&#228;hrend in Italien <a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/weihnachten-nur-fuer-weisse/">wei&#223;e Weihnachten gefeiert werden</a>, verbietet <a href="http://fr-online.de/top_news/2110934_Schweizer-Minarett-Verbot-Eidgenossen-schocken-Muslime.html">die Schweiz den Bau von Minaretten</a>. Und in Polen wird der Erwerb und Besitz von kommunistischen Symbolen <a href="http://www.jungewelt.de/2009/11-28/063.php">unter Androhung von bis zu zwei Jahren Haft verboten</a>. Ein merkw&#252;rdiger Wind ist es, der momentan durch Europa weht.</p>
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