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	<title>Hohlwelt &#187; Spiegel Online</title>
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	<description>Planet der Affen</description>
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		<title>F&#252;nfzehn Prozent f&#252;r die SPD</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 18:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Aktion 15" src="http://www.abload.de/img/01020147647400ldrp.jpg" alt="" width="212" height="300" />Die deutschen &#196;rzte reagieren auf die miserable deutsche Gesundheitspolitik der mittlerweile &#252;ber 10 Jahre andauernden SPD-&#196;ra: &#8220;W&#228;hlen Sie was Sie wollen. Aber nicht SPD.&#8221; Erkl&#228;rtes Ziel der &#8220;Aktion 15&#8243; ist es, die SPD auf 15 Prozent herunterzudr&#252;cken. (&#8220;Das reicht.&#8221;) In den Wartezimmern sollen die Patienten mit Plakaten, die beim &#196;rzte-Netzwerk &#8220;Hippokranet&#8221; heruntergeladen werden k&#246;nnen, &#252;berzeugt werden, bei der Bundestagswahl nicht f&#252;r die SPD zu stimmen. Die Plakate zeigen die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und der SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach.</p>
<p>Dass 15 Prozent f&#252;r die SPD genug sind, unterschreibe ich gerne. Sie tr&#228;gt die Verantwortung f&#252;r den Sozialabbau der letzten Jahre. Dass Karl Lauterbach und Ulla Schmidt inkompetente Flaschen sind: Jo. Trotzdem: Es ist zwar verst&#228;ndlich, dass die &#196;rztekampagne nicht zur Wahl irgendeiner Partei aufrufen will, aber sie tut so, als ob die SPD alleinverantwortlich f&#252;r die Verschrottung des solidarischen Systems sei. Doch haben wir seit 2005 die Gro&#223;e Koalition, davor waren die Gr&#252;nen munter dabei. Dass die CDU sich gegen die Reformen gestemmt h&#228;tte, ist mir bisher nicht aufgefallen. Immerhin: &#8220;Wer tut uns allen weh? CDU und SPD!&#8221;, hei&#223;t es etwas holprig gereimt auf einem weiteren Plakat der Kampagne. <em>W&#228;hlen Sie wen Sie wollen</em> – &#252;brig bleibt da f&#252;r Leute, die die Linke nicht w&#228;hlen wollen, eigentlich nur noch Guido Westerwelle. Der allerdings zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass er die gesetzliche Krankenversicherung f&#252;r &#8220;puren Sozialismus&#8221; h&#228;lt (d.h. &#8220;DDR ohne Mauer&#8221;).<sup>1</sup> Westerwelle als Retter des staatlichen Gesundheitssystems? Himmel hilf! Die SPD mag grauenhaft sein, schlimmer geht aber immer.</p>
<p>Immerhin nimmt&#8217;s die SPD gelassen. Karl Lauterbach legt dabei die offenbar zur Corporate Identity der SPD geh&#246;rende geistige Verwirrung an den Tag:</p>
<blockquote><p>Lauterbach ist Professor f&#252;r Gesundheits&#246;konomie. Er hofft nun gar auf eine positive Wirkung der Plakate f&#252;r die SPD: &#8220;Die Kampagne kann dazu f&#252;hren, dass W&#228;hler von der Union zur FDP wechseln. Das w&#252;rde unserem Ziel einer Koalition mit Liberalen und Gr&#252;nen entgegen kommen.&#8221; In einer solchen Ampel-Koalition k&#246;nne die SPD ihre Ziele &#8220;besser umsetzen&#8221; als in der Regierung mit der Union, sagte Lauterbach. (Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615860,00.html">SPON</a>)</p></blockquote>
<p>Sozialdemokraten – immer f&#252;r einen Lacher gut.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_639" class="footnote">Dazu: der gro&#223;artige <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bYlNy6bQpB4">Volker Pispers</a></li></ol>]]></description>
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		<title>Bundeswehr – voll cool!</title>
		<link>http://www.hohlwelt.org/2009/02/bundeswehr-voll-cool/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 20:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kricke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kindersoldaten]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[Werbekampagne]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="attachment_206" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-206" title="tornado" src="http://hohlwelt.kricke.org/wp-content/uploads/2009/02/tornado.jpg" alt="tornado" width="150" height="226" /><p class="wp-caption-text">Tornado-Einsatz</p></div>
<p><strong>Die heutigen Jugendlichen machen in vielerlei Hinsicht Probleme. Stundenlang ballern sie sich in Killerspielen gegenseitig die K&#246;pfe zu Pudding, wenn es aber dann ans wirkliche T&#246;ten geht, will auf einmal keiner mehr. Die Bundeswehr leidet sehr darunter, denn das faule Pazifistengesocks gef&#228;hrdet ihre Existenz. Um ihr Image aufzubessern, veranstaltet sie mittlerweile kostspielige Werbekampagnen.<br />
</strong><br />
Genaueres kann man in einem guten <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,595164,00.html">Artikel bei Spiegel Online</a> erfahren. Besondere Highlights sind die Statements des Oberstleutnants Broich und seiner Kollegen. Im Folgenden einige Ausz&#252;ge:</p>
<blockquote><p>Broich glaubt, den Grund f&#252;r das Nachwuchsproblem erkannt zu haben. Die Leute w&#252;ssten einfach nicht, wie der Beruf des modernen Soldaten aussehe, sagt er. &#8220;Viele denken doch, wir laufen den ganzen Tag im Wald rum und spielen Krieg.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei sind die Zeiten, als Bundeswehrsoldaten nur in deutschen W&#228;ldern f&#252;r den Verteidigungsfall &#252;bten, l&#228;ngst vorbei. Im Namen von <del>geostrategischen Interessen</del> Demokratie und Menschenrechten darf der Soldat von heute n&#228;mlich bei echten Angriffskriegen mitmachen. Die sind auch nicht im Wald, sondern in der W&#252;ste, und gespielt ist der Krieg dann &#252;berhaupt nicht. Nach den anstrengenden Front-Aktivit&#228;ten darf man die eigenen Erfahrungen au&#223;erdem an wissbegierige Jugendliche weitergeben. Auf ihre <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/297/deutschland-und-seine-kindersoldaten">Kindersoldaten</a> ist die Bundeswehr besonders stolz.</p>
<blockquote><p>Der Junge guckt irritiert. &#8220;Muss ich da an die Front?&#8221; Sein Vater f&#252;gt an: &#8220;Na ja, mein Junge meint, wenn er zum Beispiel in den Irak muss.&#8221; &#8220;Da sind wir nicht stationiert&#8221;, sagt Wendler schnell, aber er kann die Situation nicht mehr retten, &#8230;</p></blockquote>
<p>Ein Einsatz im Irak w&#228;re f&#252;r die deutsche Regierung absolut undenkbar. Lediglich politische Splittergruppierungen (CDU/CSU) bef&#252;rworteten damals ein milit&#228;risches Engagement im Irak.</p>
<blockquote><p>Ein M&#228;dchen will Krankenschwester beim Milit&#228;r werden, aber in Sachsen bleiben. &#8220;Wir sind die Bundeswehr, keine Sachsenwehr&#8221;, brummt der Stabsfeldwebel.</p></blockquote>
<p>Gegen die messerscharfe Logik des Feldwebels ist kein Kraut gewachsen. Nach Sachsen geh&#246;rt die Sachsenwehr, umgekehrt k&#228;mpft die Bundeswehr in Bundes-&#8230; Afghanistan.</p>
<div id="attachment_194" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><img class="size-full wp-image-194" title="patrick" src="http://hohlwelt.kricke.org/wp-content/uploads/2009/02/patrick.jpg" alt="patrick" width="160" height="159" /><p class="wp-caption-text">Heutzutage seltenes Bild: Begeisterter Rekrut bei seiner Vereidigung</p></div>
<blockquote><p>… hinzu kommen die Vorurteile. L&#228;ngst hat sich unter jenen, die etwas vorhaben mit ihrem Leben, die Ansicht verbreitet, die Bundeswehr sei ein Club der Verlierer.</p></blockquote>
<p>Absolut unverst&#228;ndlich ist, wie es zu einem solch verzerrten Bild kommen kann. Die Bundeswehr kann doch eine beeindruckende Erfolgsgeschichte vorweisen. Seit seiner Bombardierung hat sich das Kosovo in einen bl&#252;henden Drogenumschlagplatz unter Mafiaherrschaft verwandelt, in Afghanistan finden immer mehr vormals perspektivlose junge M&#228;nner ihren Traumjob. Bei den Taliban.</p>
<blockquote><p>Zwischen Staubsauger- und Wurstfabrikanten erz&#228;hlen zwei Feldj&#228;ger im Tarnanzug von ihren Erlebnissen in Kabul und im Kosovo. &#8220;Wer bei uns unterschreibt, der wei&#223;, worauf er sich einl&#228;sst&#8221;, sagt der eine. &#8220;Na ja&#8221;, erwidert der andere. &#8220;Als ich unterschrieb, gab es noch keinen 11. September.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nur selten hat man das Gl&#252;ck, auf solch langj&#228;hrige Veteranen zu treffen. Seit wann es den 11. September genau gibt, l&#228;sst sich so einfach nicht sagen, fest steht jedoch, dass er schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kalender_(R%C3%B6misches_Reich)">den alten R&#246;mern ein Begriff war</a>.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Die Bundeswehr hat eine echte &#220;berzeugungsoffensive gestartet, die Erfolgsaussichten sind vielversprechend. Um die Jugend noch fl&#228;chendeckender erreichen zu k&#246;nnen, w&#228;re aber zum Beispiel eine Kooperation mit Sch&#252;lerVZ sinnvoll. Ein paar <a href="http://www.titanic-magazin.de/rss.2711">markige Slogans</a> k&#246;nnten dabei sicherlich nicht schaden.</p>
<p><em>Bildquellen: www.geckoandfly.com, www.unitedspongebob.com</em></p>
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