Jonathan Mann ist 26, Musiker, Videokünstler und ein Internetstar. Von seiner Wohnung in Berkeley, Kalifornien aus stellt er seit Januar jeden Tag ein eigenes Musikvideo auf seine Website www.rockcookiebottom.com. Zunächst war das sein Beitrag zum Kunstprojekt Fun-a-Day, bei dem den ganzen Januar über alle möglichen Künstler täglich ein Kunstwerk produzierten. Nachzuschlagen auf: www.artclash.com. Dann war der Januar vorbei und Jonathan Mann machte weiter. An diesem Samstag wird sein 123. Song online gehen. Wenn er es schafft, bis zu seinem 85. Lebensjahr durchzuhalten, werden es über 22.000 Lieder sein, hat er ausgerechnet. (taz)
Bei einer Songwriting-Quote von einem Song pro Tag liegt ja der Verdacht nahe, dass dabei nur belangloser Kokolores rauskommt. Doch dem ist nicht so: Die Songs sind lustig und tiefgründig. Manns musikalischer Output verdient absoluten Respekt, zu recht ist er jetzt berühmt. Und sogar der Nobelpreisträger Paul Krugman hat ihm auf einen Song geantwortet, in dem er Krugman fragt, warum dieser nicht in der Regierung sei, anstelle des inkompetenten Timothy Geithner.
Besonders eindrucksvoll ist der Song übers Waterboarding:

Manche Menschen überraschen immer wieder durch ihre schlichte Dreistigkeit.
Britney Spears: für die einen die nervige Schlagzeilensängerin ohne Anspruch, für die anderen einfach die Popsängerin der Teenagerzeit. Ich befinde mich irgendwo dazwischen: Die Musik ist Licht und Schatten, ihr Privatleben derart aufgeputscht und boulevardesk in die Fresse serviert, dass man sich im ersten Augenblick nur fremdschämen kann. Und ihre künstlerische Integrität interessiert mich derart wenig, dass ich mich selbst frage, wieso ich Musik von ihr höre.
Hurra, “Wir sind Papst!”. Schlimmer kann es kaum noch werden. Als Papst Benedikt XVI. vor kurzem die Exkommunikation der
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